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'Poesieschlacht
der Generationen' hat begonnen
Von
Juli bis Oktober bietet das Team der Wittener WERK°STADT
eine generationsübergreifende Schreibwerkstatt mit der
Schriftstellerin und begeisterten „Poetry-Slammerin“
Pamela Granderath an. Am 3. Juli sind die Teilnehmer erstmals
in den Räumlichkeiten an der Mannesmannstraße 6
zusammen gekommen. In der nächsten Zeit treffen sich
die angehenden Schriftstellerinnen, Poeten oder Erzähler
dort im wöchentlichen Rhythmus um 18 Uhr.
WERK°STADT-Kulturpädagogin
Simone Bettray: „Angeregt durch das Motto 'Jung und
Alt - Schwung durch Vielfalt' der diesjährigen 'Ab in
die Mitte - Aktion' möchten wir in dem Kreativworkshop
mit Schreibwilligen aller Altersgruppen gemeinsam Texte erstellen,
sie besprechen und die Ausdrucks-Fähigkeiten der Teilnehmer
weiterentwickeln.“ Die Poesieschlacht der Generationen
solle den spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache wecken
und eine Plattform sowie Bühne für zeitgemäße
Literatur sein.
„Außerdem
wollen wir die Kommunikation zwischen Jung und Alt fördern
und verbessern“, erklärt Simone Bettray. Viele
ältere Menschen hätten eine „unheimlich spannende
Biographie“ und Geschichten erlebt, die der nachwachsenden
Generation oftmals verborgen blieben. Aber gerade aus diesen
Erfahrungen könnten Jugendliche viel für ihre eigene
Zukunft sehen.
Keine
Vorkenntnisse nötig
„Der
große Erfolg von Ab in die Mitte erklärt sich auch
dadurch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in
den Aktionen suchen und wiederfinden wollen“, so Marion
Körner. Das sei bislang durch die tollen Internet-Fotostrecken
von Stadtfotograf Jörg Fruck und ähnliche Angebote
der Wittener Zeitungen auch schon möglich gewesen. „Dennoch
sind wir immer wieder gefragt worden, ob es denn ein Video
oder einen Film über die Veranstaltung geben wird.“
Bei „Jung und Alt - Schwung durch Vielfalt" soll
nun auch das Filmprojekt in Angriff genommen werden. Nicht
als Auftragsproduktion, sondern als Gemeinschaftsarbeit von
Wittenern für Wittener.
Marion
Körner: „Wir suchen Hobby-Filmer jeden Alters,
jeder Jugend, die Spaß daran haben, die Aktionen vom
28. Juli bis zum 28. Oktober 2007 in Witten zu begleiten.
Professionelle Unterstützung erhalten die Filmer von
Heinrich Müther-Scholz.“ Dabei müsse nicht
jeder bei jeder Veranstaltung dabei sein. Die Filmemacher
sollen vielmehr kleine Teams bilden und sich auf „ihre“
Sichtweise einer Veranstaltung konzentrieren. Aus den gefilmten
Sequenzen wird dann am Ende ein Kurzfilm geschnitten, der
Impressionen, Stimmungen und Klänge der diesjährigen
Aktionen zusammenfasst und den Beteiligten Momente der Erinnerung
an 'Ab in die Mitte!’ 2007 gibt. „Wer mitmachen
möchte, sollte einen eigenen Camcorder haben und auch
schon ein wenig Erfahrung mit dem Filmen“, sagt Marion
Körner.
Vorbereitungstreffen
"Für
den Besuch des Kurses sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Wer bereits eigene Texte verfasst hat, sollte diese mitbringen."
Die literarische Stilform spiele dabei keine Rolle, sagt Pamela
Granderath, die sich als Dozentin und Autorin jetzt schon
auf viele schreiblustige Wittenerinnen und Wittener aller
Altersgruppen freut. „Uns ist es wichtig, dass sich
die Nachwuchsautoren austauschen, Feedback von verschiedenen
Gastdozenten bekommen und ein öffentliches Forum für
ihre selbstverfassten Texte nutzen können.“
Zum
Abschluss wird es in der WERK°STADT einen „Poetry-Slam“
geben. Dort können die Teilnehmer dann vor Publikum im
Wettstreit um den besten Autoren oder die beste Autorin antreten.
Wer mitmachen möchte, kann sich noch bei Simone Bettray,
WERK°STADT Witten, Telefon (02302) 94894-12 oder bettray(at)werk-stadt.com
anmelden.
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