Wittener
erzählen 'ihre Geschichte’
Hammerteich wird zur spektakulären Lichtopernbühne
Die City lebt! Und
zwar ganz intensiv, wenn Witten von Juli bis Oktober dieses
Jahres wieder zu den Ab-in-die-Mitte-Aktionen einlädt.
Gudrun Dönhoff-Aufermann und Marion Körner vom Organisationsteam
haben sich mit viel Herz und noch mehr Fantasie reingehängt,
um die Ruhrstädter nach dem supertollen Erfolg im Vorjahr
mit einer neuen Innenstadt-Offensive erneut zu begeistern.
Das Konzept kann sich sehen lassen: Unter dem Motto „Jung
und Alt - Schwung durch Vielfalt" gibt es eine Fülle
von Innenstadt-Aktionen, die das „Wir-Gefühl"
stärken und den „Sinn fürs Heimatliche“
schärfen sollen.
Ein Schwerpunkt der Ab-in-die-Mitte-Aktionen
2007 wird der Hammerteich sein. Marion Körner: „Nach
dem durchschlagenden Erfolg der Orpheus-im-Schacht-Produktion
haben wir aktuell ein ähnliches Kultur-Highlight ins
Programm genommen. Am 29. und 30. September werden Wittener
Jugendliche die Lichtoper 'Korona' am Hammerteich aufführen.
Das Spektakel aus Licht, Musik, Bewegung und Tanz wurde eigens
für die Stimmung am Hammerteich geschrieben. Mit dem
Spiel um Licht und Dunkelheit greifen die Jugendlichen vom
'art department’ die Naturgegebenheiten auf und knüpfen
am Fuße des Hohensteins an ein Stück Stadtgeschichte
an: die Westfälischen Freilichtspiele.“
„Quelle der Seelen“
Der Hammerteich hat für
die Stadt ja eine gewisse Mystik. Die idyllische Wasserfläche
unterhalb des Hohenstein mit ihrer handfesten industriellen
Vergangenheit ist nämlich nicht nur eines der beliebtesten
Freizeitziele, sondern gleichzeitig so etwas wie die „Quelle
der Seelen“ für die Ruhrstädter. Dass der
Klapperstorch die Babys bringt, ist bekannt. Dass er sie aus
dem Hammerteich holt, wissen nur die Wittenerinnen und Wittener.
Zumindest erzählen das die Mütter ihren neugierigen
Kindern...
Mag auch die Baby-Geschichte
eher augenzwinkernd zu verstehen sein, der Hammerteich ist
für die Wittenerinnen und Wittener etwas ganz Besonderes.
Für viele hat er sogar einen hohen Stellenwert in der
persönlichen Lebensgeschichte – als Schlittschuhlauf-Treff
im Winter, als romantischer Ort des ersten Rendezvous oder
Dates auf den Bänken am schummerigen Teichrand oder als
Schauplatz „maritimer Katastrophen“ mit dem selbstgebastelten
Modellboot.
Erlebnisse und Erinnerungen
„Und genau diese Geschichten,
Erlebnisse und Erinnerungen suchen wir noch“, erklärt
Marion Körner vom Ab-in-die-Mitte-Team. „Denn was
Sie dort erlebt haben, ist ein Stück Wittener Geschichte.
Soweit das möglich ist, sollen diese Geschichten noch
in die 'Korona-Inszenierung’ eingewoben werden. Auf
jeden Fall aber möchten wir die schönsten Geschichten
gemeinsam mit den Wittener Medien veröffentlichen und
– wenn viele Bürgerinnen und Bürger uns ihre
Erinnerungen anvertrauen – daraus auch ein kleines Buch
mit Hammerteich-Geschichten machen.“
Und
noch ein Bonbon
Walter
Baltes, Journalist, Galerist, Erfinder und Buchautor,
der auch unter dem Pseudonym "Hänsken vom Ardey"
bekannt ist, will jede Geschichte mit einer Zeichnung schmücken!
Wittenerinnen
und Wittener, die ihre Geschichte erzählen möchten,
sollten sich daher möglichst schnell hinsetzen, sie aufschreiben
und an Marion Körner schicken. Sie ist per E-Mail unter
abindiemitte-witten@go4more.de zu erreichen – oder per
Brief unter: Marion Körner c/o Stadtmarketing Witten
GmbH, Körnerstraße 8, 58452 Witten
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